|
Für den Wiederaufbau wurde der Trümmerhaufen ab dem 4. Januar 1993 Stein für Stein abgetragen und alle noch brauchbaren Trümmer vermessen, katalogisiert und eingelagert. Aus der Lage im Trümmerberg konnte mittels Computertechnik bei vielen Steinen der ursprüngliche Platz im Gemäuer ermittelt werden. Insgesamt wurden über 8.000 Stücke geborgen und davon 3.539 Stücke in die Außenfassade eingebaut.
Auch wenn die Ruine nun als Mahnmal nicht mehr existiert, die Spuren des Krieges werden noch lange Zeit sichtbar sein: In den Außenwänden wechseln sich neue, helle Steine und geschwärzte Originalsteine ab. Es wird Jahrzehnte dauern, bis diese sich angeglichen haben.Die evangelische Frauenkirche wurde am 30. Oktober 2005 zum Reformationsfest geweiht und ist mit 91,24 m einer der höchsten Sakralbauten der Barockstadt. Seitdem gehört die Dresdner Frauenkirche wieder zum Dresdner Stadtbild und nimmt ihren altbekannten und unverkennbaren Platz in der weltberühmten Stadtsilhouette Dresdens ein.
zurück
|