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Über 200 Jahre lang symbolisierte die Frauenkirche Wohlstand und Glauben der Dresdner Bürger. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg schlummerte die Frauenkirche viele Jahre als Ruine im Dornröschenschlaf. Die Trümmer mahnten den Schrecken des Krieges, hielten aber auch die Erinnerung an den bedeutendsten barocken Kirchenbau Europas wach. Nach der deutschen Wiedervereinigung begann eine Bürgerinitiative um den bekannten Trompeter Prof. Güttler den Wiederaufbau zu fordern. Die Euphorie der Initiatoren und die positive Resonanz aus der ganzen Welt auf den "Ruf aus Dresden" waren überaus ansteckend. So wurde der Wiederaufbau mit folgenden Bedingungen beschlossen: Finanzierung fast ausschließlich aus Spendengeldern, archäologische Enttrümmerung und originalgetreuer Wiederaufbau unter Verwendung der geborgenen Steine bis zum 800jährigen Stadtjubiläum Dresdens im Jahr 2006.
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